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The Witcher 3 Wild Hunt - Game of the Year Edition - Playstation 4 mit OVP, CD - WIE NEU nur ohne Folie - CD ist Kratzerfrei, - EAN: 3391891989947 - Menü, Untertitel, Sprache: Deutsch - (Siehe Bilder) - Versand immer direkt kurz nach dem Kauf aus Mönchengladbach - hab noch andere Artikel im Angebot, bei Kombinationen mit anderen Artikel gibt es große Rabatte - Reduzierung bei Paypal oder hier über den Rabatt Button - Abholung und Ansicht und Test mit Preisanpassung in Mönchengladbach ist auch möglich Review: Als ich 2015 „The Witcher 3“ das erste Mal in meine Playsie schob wusste ich nicht was mich da für ein Mammut erwarten sollte. Ich kannte weder die beiden Vorgänger, noch wusste ich über die Romane Bescheid. Daher hatte ich auch zunächst die Sorge dass ich eine zu große Lücke hatte um die Story genießen zu können. Doch all das lag sich direkt in den ersten paar Spielstunden. Was sich über die nächsten Wochen an meiner heimischen Konsole erlebte war die bis dato magischste, epischste und erfüllendste Erfahrung die ich je im Gaming-Bereich gemacht hatte… und ist bis heute ungeschlagen. Story im Groben: In der düsteren Welt von „The Witcher 3“ übernimmt man die Rolle des Hexers Geralt von Riva, einem Kammerjäger für Monster wenn man so will. Gegen Bezahlung beseitigen Hexer auch die garstigsten Monster. Hexer sind im Grunde Mutanten, welche im Kindesalter durch gefährliche Tinkturen zu Supermenschen werden (geschärfte Sinne, erhöhter Stoffwechsel, große Kraft, etc.). Geralt und sein Lehrmeister und Freund Vesemir bereisen den vom Krieg gebeutelten Norden, auf der Suche nach Geralt’s einstiger Flamme Yennefer von Vengerberg, einer mächtigen Zauberin. Ihre Spur führt sie in das von nilfgaardischen Imperium eroberte Temerien. Es dauert nicht lange, da treffen die beiden auf Yen… und alsbald sieht sich Geralt mit einem alten Feind konfrontiert, welcher alles daran setzt seine dunklen Ziele zu erreichen. Eile ist geboten, denn eben dieser Gegenspieler ist hinter Geralt’s verschollener Ziehtochter Ciri her, mit deren Hilfe die ganze Welt zerstört werden könnte. Was in meiner Umschreibung der Handlung im ersten Moment ein wenig altbacken und stereotyp wirken mag, entwickelt sich zu einer immens spannenden Geschichte, mit zahlreichen Wendungen (und Ausgängen) und extrem vielschichtigen und glaubwürdigen Figuren. Die Welt von TW3 ist groß, lebendig, düster, rau, grausam, interessant und doch stellenweise wunderschön. Aber vor allem anderen ist sie glaubhaft! Es werden Themen wie Krieg, Unterdrückung, Rassismus und Politik thematisiert, so gut und eindringlich das selbst so mancher Film oder Serie daneben blass ausschaut. Man fühlt sich daher oft an GRR Martin’s „A Song of Ice and Fire“ oder dessen Serienadaption „Game of Thrones“ erinnert, was nicht zuletzt an dem extremen Realismus der dargestellten Welt und ihrer Bewohner liegt (selbst die Monster fühlen sich wie ein glaubwürdiger Bestandteil dieser Welt an). Gameplay: TW3 war mein erstes richtiges Open-World-RPG (Skyrim habe ich erst hinterher gespielt). Und für jemanden der diesen Gigantismus bis dahin nur aus der GTA-Reihe kannte war dies eine absolute Wow-Erfahrung- auch wenn mich all die Möglichkeiten und Freiheiten zu tun und zu lassen was auch immer ich gerade wollte, schier erschlagen hatten. Es gibt dermaßen viele Ortschaften zu erkunden das man selbst nach hunderten von Stunden noch über was Neues stolpert. Dabei steuert man Geralt zu Land (entweder zu Fuß oder hoch zu Ross auf seinem treuen Gestüt Plötze) oder aber in Gewässern (wahlweise mit Boot). Hat man Ortschaften oder bestimmte Wegpunkte bereits besucht kann man die Schnellreiseoption nutzen. Ich muss jedoch sagen dass mir die Steuerung oftmals zu behäbig ist. Geralt spielt sich im ersten Moment ein wenig zu zäh und unpraktisch (hat mich ein wenig an die GTAV-Handhabung erinnert). Man gewöhnt sich jedoch daran (auch wenn ich eine punktgenaue Steuerung aller Horizon Zero Dawn bevorzugen würde). Im Kampf ist das wesentlich besser gelöst. Denn diese gehen dynamisch und lockerlässig von der Hand. Neben seinen beiden Schwertern (Silber für Monster, Stahl für Menschen) stehen Geralt Zauber, bzw. „Zeichen“, zur Verfügung. So kann er mit einer telekinetischen Druckwelle Feinde von den Füßen holen, mit lodernden Feuerattacken den Schuften und Wegelagerern einheizen, oder deren Gedanken mit seinen Jedi-Tricks manipulieren. Ferner hat er die Möglichkeit ein mächtiges Schild um sich zu errichten um Feinde und Schaden abzuwehren. Zudem kann er noch mit magischen Fallen seinen Gegnern das Leben schwer machen. All diese und weitere Fähigkeiten lassen sich RPG-typisch leveln und weiter ausbauen. So kann er sich auch Waffenskills aneignen und weiterentwickeln. Hierzu muss man angesammelte Fähigkeitspunkte einsetzen. Diese erlangt Geralt bei jedem Level-Up oder dem Erreichen eines „Ortes der Macht“. Letzteres ist eine temporäre Power-Up-Station welche die Effektivität von Zeichen steigert. Auch kann Geralt aus den Innereien von Monstern und anderen alchemistischen Zutaten Tränke brauen die seine Fähigkeiten verstärken- oder aber Öle für seine Schwerter herstellen, um bei entsprechenden Gegnern richtig Schaden auszuteilen. Auch das Zusammenbasteln von unterschiedlichen Bomben ist möglich. Rüstungen und Schwerter kann man sich mit den passenden Manuskripten samt Rohmaterialien bei einem Schmied anfertigen oder aber aufbessern lassen. I.d.R. findet man aber viele famose Ausrüstungsgegenstände während man Missionen bestreitet oder einfach die Welt erkundet. Kaum hatte ich eine neue Waffe oder ein Rüstungsteil, wurde es auch schon wieder durch was Neueres und Besseres ausgetauscht. Man kann seine Waffen und Rüstungen zudem noch mit Glyphen modifizieren, was die Effektivität von Zeichen ebenso verstärkt. Manche Glyphe sorgt für eine geringfügige Chance seine Feinde zu verbrennen, mit Frostschaden zu verlangsamen, oder aber fies zu vergiften. Daher sollte man sogar abwägen ob man eine Waffe nur allein des Basisschadens wegen direkt ausrangiert sobald man ein noch stärkeres Artefakt gefunden hat. Selbst die gute Plötze kann man mit diversen Sattel(-Taschen), Scheuklappen oder Trophäen von erlegten Monstern ausrüsten. Zum einen kann man so ihre Ausdauer stärken, was in Wettrennen von Vorteil ist, oder aber (und das dürfte der wichtigste Aspekt sein), man erweitert somit seine Aufnahmekapazität. Tatsächlich gibt es dermaßen viele Gegenstände zu looten dass man alsbald den Überblick verliert. Das Problem hierbei: Einige Gegenstände (besonders Rüstungs-Equipment) haben einiges an Gewicht. Wird eine gewisse Kapazität überschritten kommt Geralt nur noch im Kriechgang voran. Das ist tatsächlich etwas was mich tierisch nervt (auch in Titeln wie Fallout 4 oder Skyrim). Ich bin ein Jäger und Sammler und verkaufe ungern Dinge, geschweige denn werfe ich sie einfach so weg. Aber wenn man seine Habe nicht richtig managet kommt dieses Problem recht bald auf. Wobei man zugegebenermaßen in der GotY-Edition auch alles in einer Truhe zwischenlagern kann. Doch ähnlich wie bei Skyrim kann das je nach Menge zu einem recht behäbigen Aufwand werden, da das Verwaltungs-Menü bei hunderten von gelagerten Items irgendwann sehr, sehr langsam reagiert. Das Leben als Hexer: Wie jedes gute RPG oder Adventure bietet TW3 neben seiner epischen Haupt-Story noch etliches an Nebenquesten. Und hier hebt sich der Titel wirklich enorm von anderen Vertretern ab. Denn die Nebenmissionen sind für sich genommen sehr mitreissend und spannend in Szene gesetzt. Und vor allem sind sie ABWECHSLUNGSREICH. Wo andere Titel sich auf stumpfes „besorge dies, besorge das“ oder „töte dieses und jenes Biest“ versteifen gingen die Entwickler von CD Project Red die Extrameile. Zwar gibt es hier auch Beschaffungsmissionen, aber diese haben oftmals noch den einen oder anderen Twist parat. Als Hexer nimmt Geralt regelmäßig Hexeraufträge von Dörflern an (wobei man mit diesen noch um den Verdienst feilschen kann- wie geil ist das denn?). Und hier zeigt sich auch wie atmosphärisch dieses Game ist. Ja, man killt dann regelmäßig fiese Ungeheuer und Bestien. Aber oftmals wird davor Detektivarbeit betrieben. Denn Geralt ist ein Spurenleser (ein tatsächliches Gameplay-Element welches oft und ausgiebig genutzt wird). Und so verfolgt er Blutspuren oder Gerüchen von Tatorten zurück in einen Monsterbau... was mitunter unglaublich schaurig sein kann, weil man nie wissen kann was in der Finsternis auf den Spieler lauert… Manchmal steckt hinter einem vermeintlichen Monster sogar etwas (oder jemand) völlig anderes. Es gibt unzählige Nebenmissionen und Hexeraufträge. Ich will hier absolut nichts vorweg nehmen, denn jeder sollte von selbst in den Genuss dieser wirklich toll erzählten Mini-Handlungen kommen. Selbst die vorgestellten NPCs dieser Nebenhandlungen sind extrem gut ausgearbeitete und glaubwürdige Persönlichkeiten. Wo sonst findet man solch eine Liebe zum Detail? Die Entwickler haben hier ihrer Kreativität freien Lauf gelassen. Dabei sind die Aufgaben auch unterschiedlich lang. Manche sind ratzfatz erledigt, andere erstrecken sich über mehrere Stunden. Zusätzlich wird man oftmals aus dem Nichts in guter alter Geralt-Manier in Ereignisse einfach kurzerhand reingezogen. Der Hexer ist für sich genommen eine der charismatischsten und interessantesten Hauptfiguren die ich bisher in einem RPG gespielt habe, obwohl er kein strahlender Gutmensch per se ist. Auch er hat seine dunklen Seiten (besonders je nachdem welcher Gesinnung der Spieler ist). In diesem Spiel haben alle vom Spieler gefällten Entscheidungen Konsequenzen. Sei es durch das Schwert oder durch die selbstgewählten Meinungen in den zahlreichen (extrem gut geschriebenen) Dialogen. Egal was man tut, es hat Auswirkungen auf das Spiel-Ende. Und so erzielt ein pragmatischer Geralt eventuell weniger als ein heroischer Geralt. Für einen boshaften Geralt wird es eventuell sogar ein böses Ende nehmen… Letzten Endes fördert all das aber den Wiederspielwert extrem, da man Dinge beim nächsten Mal eventuell anders angeht als beim ersten Playthrough. Man kann sich im Übrigen auch als „Tomb Raider“ verdingen und auf spezielle Schatzjagden gehen. Diese haben mich jedoch eher weniger gepackt, da ich sowieso ständig schon den besten Bies-Shieeeet im Sattel hatte. Das Spiel im Spiel selbst stellt wohl Gwint dar. Ein Kartenspiel das mich nicht die Bohne gejuckt hat… Andere fahren drauf ab, ich hingegen finde andere Dinge spannender. Leider muss man aber dieses blöde Spiel in Angriff nehmen wenn man einen 100%-Run will. Die Weltkarten sind nicht nur riesig, sondern strotzen vor Abwechslung und liebevollen Details. Das ländliche Velen, welches von Krieg und Armut gebrandmarkt -und von Sumpflandschaften geprägt ist, ist zeitgleich die Heimat vieler schauriger Kreaturen (ich sag nur „Muhmen“). Im Norden gibt es dagegen den absoluten Kontrast mit der freien und riesigen (wenn auch bis zum Kern korrupten) Handelsstadt Novigrad. Ein Stück „Zivilisation“ wenn man so will. Ab einen gewissen Punkt kann man zudem noch zu den Skellige-Inseln übersetzen (dem wahren Highlight des Spiels), sowie nach Kaer Morhen, dem Hauptquartier der Hexer, reisen. Mit den DLCs „Hearts of Stone“ sowie „Blood and Wine“ kommen extra noch Gebiete rund um Novigrad sowie das wunderschöne, an Frankreich angelehnte Herzogtum Toussaint hinzu. Ich denke es wird vor allem eines klar: Für TW3 muss man Zeit mitbringen. Denn in dieser Welt verliert man sich sehr, sehr schnell. Man wird sich dabei ertappen mittags anzufangen um dann ungläubig festzustellen dass schon 23 Uhr nachts ist, obwohl es einem beileibe nie solange vorgekommen ist. Man jagt immer der nächsten Quest hinterher, will noch dies und jenes machen, will wissen wie es mit Geralt und Ciri weitergeht. Der technische Aspekt des Spiels trägt dem Ganzen Rechnung. Grafisch ist dies ein unglaublich schönes und detailreiches Spiel. An manchen Ausblicken wird man sich nicht satt sehen können. Einfach toll. Die Charakterdesigns sind famos. Besonders der Hauptcast ist recht ansprechend gestaltet (Geralt, Ciri, Triss, Yen, Shani). Aber auch genial sind die Designs der Monster. Hier finden sich Wesen die den Monstern aus Bloodborne Konkurrenz machen (und wieder, ich sag nur Muhmen…). Einzig so manches NPC-Design ist etwas meh (vor allem die Kinder schauen extrem widerlich und creepy aus). Der Sound steht dem in nichts nach: das Knarren und Pfeifen in Wäldern oder Burgruinen und allein stehenden Holzhütten mitten im Nirgendwo, lässt den Spieler schaudern. Genauso auch bei dem Geräuschen wenn man einem Unhold mit einer garstigen Kombo eine seiner Gliedmaßen abhackt… Auf den Straßen Novigrads geben sich fahrende Spielmänner die Ehre, während das Glucksen und Knurren von Ertrunkenen einen wachsam durch die Sümpfe Velens streifen lässt. Der Score, auch wenn er nicht wirklich weltbewegend ist, trägt viel zur Stimmung bei. Wobei es auch hier Highlights gibt, wie z.B. das epische Main Theme, das Map-Theme von Skellige, Priscilla’s Song oder aber (und v.a. auch) Gaunter O’Dimm’s Theme (eines der besten Schurkenthemen aller Zeiten!). Absolut verliebt habe ich mich in den deutschen Voice-Cast. Allen voran Geralt hat mit Markus Pfeiffer einen Top-Sprecher bekommen! Finde ihn um einiges besser und passender als die englische Stimme des Hexers. Klar gibt es etliche Mehrfachbesetzungen (gerade bei den Kindern hört man die drei, vier immer gleichen Sprecherinnen immer raus). Aber bei einem Spiel dieses Umfanges ist das normal und zu verkraften (ist bei Titeln wie Skyrim auch nicht anders). Fazit: Ich könnte Stunden damit verbringen aufzuzählen was diesen Titel ausmacht oder mich mitgerissen hat. Es ist ein Spiel der Details, ein Spiel das mehr wie ein guter Film oder eine Serie wirkt ohne dabei seine Gameplay-Elemente zu vernachlässigen. TW3 ist nahe am Perfektionismus. Es gibt ein paar Dinge die auch mir nicht gefallen oder Bugs die sehr nerven können, diese halten sich aber wahrlich in Grenzen. Ich denke was mich vor allem begeistert ist der unglaubliche Umfang, den fast ausschweifenden Content den die Entwicklerschmiede CD Project Red hier reingehauen hat und sich selbst damit ein Denkmal gesetzt hat. Mit der GotY-Edition hat man Luxus alle DLCs noch dazu zu bekommen. Zum einen gibt es hierzu in Velen nochmal ein paar sehr geile Missionen und Goodies obendrauf, zum anderen sind „Hearts of Stone“ sowie „Blood and Wine“ fast eigenständige Spiele. Zumal diese von ihren Stories und den Schurken her fast noch besser sind als jene aus dem eigentlichen Kern-Spiel. Das ist schierer Wahnsinn und wird, wenn überhaupt, nur noch von Skyrim überboten. Für mich ist „The Witcher 3“ das Spiel der Spiele. Der unangefochtene King in meiner Sammlung. Ich habe dieses Epos schon dreimal durchgesuchtet (und das bei einem eher knapp angebundenen Terminkalender). Wer dieses Spiel nicht zumindest Mal anspielt verpasst hier eventuell eines der größten Highlights ever. Von daher vollste Empfehlung! Review: El juego genial y la entrega también. El juego está en inglés, alemán o francés (si no me equivoco) pero se le puede poner los subtítulos en castellano.
| ASIN | B01I6AWO5Y |
| Country of origin | Austria |
| Customer reviews | 4.4 4.4 out of 5 stars (3,299) |
| Is discontinued by manufacturer | No |
| Item model number | 3391891989947 |
| Language | German |
| Product Dimensions | 17.2 x 13.4 x 1.3 cm; 80 g |
| Rated | Unknown |
| Release date | 17 Sept. 2016 |
R**E
Als ich 2015 „The Witcher 3“ das erste Mal in meine Playsie schob wusste ich nicht was mich da für ein Mammut erwarten sollte. Ich kannte weder die beiden Vorgänger, noch wusste ich über die Romane Bescheid. Daher hatte ich auch zunächst die Sorge dass ich eine zu große Lücke hatte um die Story genießen zu können. Doch all das lag sich direkt in den ersten paar Spielstunden. Was sich über die nächsten Wochen an meiner heimischen Konsole erlebte war die bis dato magischste, epischste und erfüllendste Erfahrung die ich je im Gaming-Bereich gemacht hatte… und ist bis heute ungeschlagen. Story im Groben: In der düsteren Welt von „The Witcher 3“ übernimmt man die Rolle des Hexers Geralt von Riva, einem Kammerjäger für Monster wenn man so will. Gegen Bezahlung beseitigen Hexer auch die garstigsten Monster. Hexer sind im Grunde Mutanten, welche im Kindesalter durch gefährliche Tinkturen zu Supermenschen werden (geschärfte Sinne, erhöhter Stoffwechsel, große Kraft, etc.). Geralt und sein Lehrmeister und Freund Vesemir bereisen den vom Krieg gebeutelten Norden, auf der Suche nach Geralt’s einstiger Flamme Yennefer von Vengerberg, einer mächtigen Zauberin. Ihre Spur führt sie in das von nilfgaardischen Imperium eroberte Temerien. Es dauert nicht lange, da treffen die beiden auf Yen… und alsbald sieht sich Geralt mit einem alten Feind konfrontiert, welcher alles daran setzt seine dunklen Ziele zu erreichen. Eile ist geboten, denn eben dieser Gegenspieler ist hinter Geralt’s verschollener Ziehtochter Ciri her, mit deren Hilfe die ganze Welt zerstört werden könnte. Was in meiner Umschreibung der Handlung im ersten Moment ein wenig altbacken und stereotyp wirken mag, entwickelt sich zu einer immens spannenden Geschichte, mit zahlreichen Wendungen (und Ausgängen) und extrem vielschichtigen und glaubwürdigen Figuren. Die Welt von TW3 ist groß, lebendig, düster, rau, grausam, interessant und doch stellenweise wunderschön. Aber vor allem anderen ist sie glaubhaft! Es werden Themen wie Krieg, Unterdrückung, Rassismus und Politik thematisiert, so gut und eindringlich das selbst so mancher Film oder Serie daneben blass ausschaut. Man fühlt sich daher oft an GRR Martin’s „A Song of Ice and Fire“ oder dessen Serienadaption „Game of Thrones“ erinnert, was nicht zuletzt an dem extremen Realismus der dargestellten Welt und ihrer Bewohner liegt (selbst die Monster fühlen sich wie ein glaubwürdiger Bestandteil dieser Welt an). Gameplay: TW3 war mein erstes richtiges Open-World-RPG (Skyrim habe ich erst hinterher gespielt). Und für jemanden der diesen Gigantismus bis dahin nur aus der GTA-Reihe kannte war dies eine absolute Wow-Erfahrung- auch wenn mich all die Möglichkeiten und Freiheiten zu tun und zu lassen was auch immer ich gerade wollte, schier erschlagen hatten. Es gibt dermaßen viele Ortschaften zu erkunden das man selbst nach hunderten von Stunden noch über was Neues stolpert. Dabei steuert man Geralt zu Land (entweder zu Fuß oder hoch zu Ross auf seinem treuen Gestüt Plötze) oder aber in Gewässern (wahlweise mit Boot). Hat man Ortschaften oder bestimmte Wegpunkte bereits besucht kann man die Schnellreiseoption nutzen. Ich muss jedoch sagen dass mir die Steuerung oftmals zu behäbig ist. Geralt spielt sich im ersten Moment ein wenig zu zäh und unpraktisch (hat mich ein wenig an die GTAV-Handhabung erinnert). Man gewöhnt sich jedoch daran (auch wenn ich eine punktgenaue Steuerung aller Horizon Zero Dawn bevorzugen würde). Im Kampf ist das wesentlich besser gelöst. Denn diese gehen dynamisch und lockerlässig von der Hand. Neben seinen beiden Schwertern (Silber für Monster, Stahl für Menschen) stehen Geralt Zauber, bzw. „Zeichen“, zur Verfügung. So kann er mit einer telekinetischen Druckwelle Feinde von den Füßen holen, mit lodernden Feuerattacken den Schuften und Wegelagerern einheizen, oder deren Gedanken mit seinen Jedi-Tricks manipulieren. Ferner hat er die Möglichkeit ein mächtiges Schild um sich zu errichten um Feinde und Schaden abzuwehren. Zudem kann er noch mit magischen Fallen seinen Gegnern das Leben schwer machen. All diese und weitere Fähigkeiten lassen sich RPG-typisch leveln und weiter ausbauen. So kann er sich auch Waffenskills aneignen und weiterentwickeln. Hierzu muss man angesammelte Fähigkeitspunkte einsetzen. Diese erlangt Geralt bei jedem Level-Up oder dem Erreichen eines „Ortes der Macht“. Letzteres ist eine temporäre Power-Up-Station welche die Effektivität von Zeichen steigert. Auch kann Geralt aus den Innereien von Monstern und anderen alchemistischen Zutaten Tränke brauen die seine Fähigkeiten verstärken- oder aber Öle für seine Schwerter herstellen, um bei entsprechenden Gegnern richtig Schaden auszuteilen. Auch das Zusammenbasteln von unterschiedlichen Bomben ist möglich. Rüstungen und Schwerter kann man sich mit den passenden Manuskripten samt Rohmaterialien bei einem Schmied anfertigen oder aber aufbessern lassen. I.d.R. findet man aber viele famose Ausrüstungsgegenstände während man Missionen bestreitet oder einfach die Welt erkundet. Kaum hatte ich eine neue Waffe oder ein Rüstungsteil, wurde es auch schon wieder durch was Neueres und Besseres ausgetauscht. Man kann seine Waffen und Rüstungen zudem noch mit Glyphen modifizieren, was die Effektivität von Zeichen ebenso verstärkt. Manche Glyphe sorgt für eine geringfügige Chance seine Feinde zu verbrennen, mit Frostschaden zu verlangsamen, oder aber fies zu vergiften. Daher sollte man sogar abwägen ob man eine Waffe nur allein des Basisschadens wegen direkt ausrangiert sobald man ein noch stärkeres Artefakt gefunden hat. Selbst die gute Plötze kann man mit diversen Sattel(-Taschen), Scheuklappen oder Trophäen von erlegten Monstern ausrüsten. Zum einen kann man so ihre Ausdauer stärken, was in Wettrennen von Vorteil ist, oder aber (und das dürfte der wichtigste Aspekt sein), man erweitert somit seine Aufnahmekapazität. Tatsächlich gibt es dermaßen viele Gegenstände zu looten dass man alsbald den Überblick verliert. Das Problem hierbei: Einige Gegenstände (besonders Rüstungs-Equipment) haben einiges an Gewicht. Wird eine gewisse Kapazität überschritten kommt Geralt nur noch im Kriechgang voran. Das ist tatsächlich etwas was mich tierisch nervt (auch in Titeln wie Fallout 4 oder Skyrim). Ich bin ein Jäger und Sammler und verkaufe ungern Dinge, geschweige denn werfe ich sie einfach so weg. Aber wenn man seine Habe nicht richtig managet kommt dieses Problem recht bald auf. Wobei man zugegebenermaßen in der GotY-Edition auch alles in einer Truhe zwischenlagern kann. Doch ähnlich wie bei Skyrim kann das je nach Menge zu einem recht behäbigen Aufwand werden, da das Verwaltungs-Menü bei hunderten von gelagerten Items irgendwann sehr, sehr langsam reagiert. Das Leben als Hexer: Wie jedes gute RPG oder Adventure bietet TW3 neben seiner epischen Haupt-Story noch etliches an Nebenquesten. Und hier hebt sich der Titel wirklich enorm von anderen Vertretern ab. Denn die Nebenmissionen sind für sich genommen sehr mitreissend und spannend in Szene gesetzt. Und vor allem sind sie ABWECHSLUNGSREICH. Wo andere Titel sich auf stumpfes „besorge dies, besorge das“ oder „töte dieses und jenes Biest“ versteifen gingen die Entwickler von CD Project Red die Extrameile. Zwar gibt es hier auch Beschaffungsmissionen, aber diese haben oftmals noch den einen oder anderen Twist parat. Als Hexer nimmt Geralt regelmäßig Hexeraufträge von Dörflern an (wobei man mit diesen noch um den Verdienst feilschen kann- wie geil ist das denn?). Und hier zeigt sich auch wie atmosphärisch dieses Game ist. Ja, man killt dann regelmäßig fiese Ungeheuer und Bestien. Aber oftmals wird davor Detektivarbeit betrieben. Denn Geralt ist ein Spurenleser (ein tatsächliches Gameplay-Element welches oft und ausgiebig genutzt wird). Und so verfolgt er Blutspuren oder Gerüchen von Tatorten zurück in einen Monsterbau... was mitunter unglaublich schaurig sein kann, weil man nie wissen kann was in der Finsternis auf den Spieler lauert… Manchmal steckt hinter einem vermeintlichen Monster sogar etwas (oder jemand) völlig anderes. Es gibt unzählige Nebenmissionen und Hexeraufträge. Ich will hier absolut nichts vorweg nehmen, denn jeder sollte von selbst in den Genuss dieser wirklich toll erzählten Mini-Handlungen kommen. Selbst die vorgestellten NPCs dieser Nebenhandlungen sind extrem gut ausgearbeitete und glaubwürdige Persönlichkeiten. Wo sonst findet man solch eine Liebe zum Detail? Die Entwickler haben hier ihrer Kreativität freien Lauf gelassen. Dabei sind die Aufgaben auch unterschiedlich lang. Manche sind ratzfatz erledigt, andere erstrecken sich über mehrere Stunden. Zusätzlich wird man oftmals aus dem Nichts in guter alter Geralt-Manier in Ereignisse einfach kurzerhand reingezogen. Der Hexer ist für sich genommen eine der charismatischsten und interessantesten Hauptfiguren die ich bisher in einem RPG gespielt habe, obwohl er kein strahlender Gutmensch per se ist. Auch er hat seine dunklen Seiten (besonders je nachdem welcher Gesinnung der Spieler ist). In diesem Spiel haben alle vom Spieler gefällten Entscheidungen Konsequenzen. Sei es durch das Schwert oder durch die selbstgewählten Meinungen in den zahlreichen (extrem gut geschriebenen) Dialogen. Egal was man tut, es hat Auswirkungen auf das Spiel-Ende. Und so erzielt ein pragmatischer Geralt eventuell weniger als ein heroischer Geralt. Für einen boshaften Geralt wird es eventuell sogar ein böses Ende nehmen… Letzten Endes fördert all das aber den Wiederspielwert extrem, da man Dinge beim nächsten Mal eventuell anders angeht als beim ersten Playthrough. Man kann sich im Übrigen auch als „Tomb Raider“ verdingen und auf spezielle Schatzjagden gehen. Diese haben mich jedoch eher weniger gepackt, da ich sowieso ständig schon den besten Bies-Shieeeet im Sattel hatte. Das Spiel im Spiel selbst stellt wohl Gwint dar. Ein Kartenspiel das mich nicht die Bohne gejuckt hat… Andere fahren drauf ab, ich hingegen finde andere Dinge spannender. Leider muss man aber dieses blöde Spiel in Angriff nehmen wenn man einen 100%-Run will. Die Weltkarten sind nicht nur riesig, sondern strotzen vor Abwechslung und liebevollen Details. Das ländliche Velen, welches von Krieg und Armut gebrandmarkt -und von Sumpflandschaften geprägt ist, ist zeitgleich die Heimat vieler schauriger Kreaturen (ich sag nur „Muhmen“). Im Norden gibt es dagegen den absoluten Kontrast mit der freien und riesigen (wenn auch bis zum Kern korrupten) Handelsstadt Novigrad. Ein Stück „Zivilisation“ wenn man so will. Ab einen gewissen Punkt kann man zudem noch zu den Skellige-Inseln übersetzen (dem wahren Highlight des Spiels), sowie nach Kaer Morhen, dem Hauptquartier der Hexer, reisen. Mit den DLCs „Hearts of Stone“ sowie „Blood and Wine“ kommen extra noch Gebiete rund um Novigrad sowie das wunderschöne, an Frankreich angelehnte Herzogtum Toussaint hinzu. Ich denke es wird vor allem eines klar: Für TW3 muss man Zeit mitbringen. Denn in dieser Welt verliert man sich sehr, sehr schnell. Man wird sich dabei ertappen mittags anzufangen um dann ungläubig festzustellen dass schon 23 Uhr nachts ist, obwohl es einem beileibe nie solange vorgekommen ist. Man jagt immer der nächsten Quest hinterher, will noch dies und jenes machen, will wissen wie es mit Geralt und Ciri weitergeht. Der technische Aspekt des Spiels trägt dem Ganzen Rechnung. Grafisch ist dies ein unglaublich schönes und detailreiches Spiel. An manchen Ausblicken wird man sich nicht satt sehen können. Einfach toll. Die Charakterdesigns sind famos. Besonders der Hauptcast ist recht ansprechend gestaltet (Geralt, Ciri, Triss, Yen, Shani). Aber auch genial sind die Designs der Monster. Hier finden sich Wesen die den Monstern aus Bloodborne Konkurrenz machen (und wieder, ich sag nur Muhmen…). Einzig so manches NPC-Design ist etwas meh (vor allem die Kinder schauen extrem widerlich und creepy aus). Der Sound steht dem in nichts nach: das Knarren und Pfeifen in Wäldern oder Burgruinen und allein stehenden Holzhütten mitten im Nirgendwo, lässt den Spieler schaudern. Genauso auch bei dem Geräuschen wenn man einem Unhold mit einer garstigen Kombo eine seiner Gliedmaßen abhackt… Auf den Straßen Novigrads geben sich fahrende Spielmänner die Ehre, während das Glucksen und Knurren von Ertrunkenen einen wachsam durch die Sümpfe Velens streifen lässt. Der Score, auch wenn er nicht wirklich weltbewegend ist, trägt viel zur Stimmung bei. Wobei es auch hier Highlights gibt, wie z.B. das epische Main Theme, das Map-Theme von Skellige, Priscilla’s Song oder aber (und v.a. auch) Gaunter O’Dimm’s Theme (eines der besten Schurkenthemen aller Zeiten!). Absolut verliebt habe ich mich in den deutschen Voice-Cast. Allen voran Geralt hat mit Markus Pfeiffer einen Top-Sprecher bekommen! Finde ihn um einiges besser und passender als die englische Stimme des Hexers. Klar gibt es etliche Mehrfachbesetzungen (gerade bei den Kindern hört man die drei, vier immer gleichen Sprecherinnen immer raus). Aber bei einem Spiel dieses Umfanges ist das normal und zu verkraften (ist bei Titeln wie Skyrim auch nicht anders). Fazit: Ich könnte Stunden damit verbringen aufzuzählen was diesen Titel ausmacht oder mich mitgerissen hat. Es ist ein Spiel der Details, ein Spiel das mehr wie ein guter Film oder eine Serie wirkt ohne dabei seine Gameplay-Elemente zu vernachlässigen. TW3 ist nahe am Perfektionismus. Es gibt ein paar Dinge die auch mir nicht gefallen oder Bugs die sehr nerven können, diese halten sich aber wahrlich in Grenzen. Ich denke was mich vor allem begeistert ist der unglaubliche Umfang, den fast ausschweifenden Content den die Entwicklerschmiede CD Project Red hier reingehauen hat und sich selbst damit ein Denkmal gesetzt hat. Mit der GotY-Edition hat man Luxus alle DLCs noch dazu zu bekommen. Zum einen gibt es hierzu in Velen nochmal ein paar sehr geile Missionen und Goodies obendrauf, zum anderen sind „Hearts of Stone“ sowie „Blood and Wine“ fast eigenständige Spiele. Zumal diese von ihren Stories und den Schurken her fast noch besser sind als jene aus dem eigentlichen Kern-Spiel. Das ist schierer Wahnsinn und wird, wenn überhaupt, nur noch von Skyrim überboten. Für mich ist „The Witcher 3“ das Spiel der Spiele. Der unangefochtene King in meiner Sammlung. Ich habe dieses Epos schon dreimal durchgesuchtet (und das bei einem eher knapp angebundenen Terminkalender). Wer dieses Spiel nicht zumindest Mal anspielt verpasst hier eventuell eines der größten Highlights ever. Von daher vollste Empfehlung!
C**A
El juego genial y la entrega también. El juego está en inglés, alemán o francés (si no me equivoco) pero se le puede poner los subtítulos en castellano.
J**.
Llegó a tiempo y sin desperfectos.
D**S
Was wurde alles über das Spiel geschrieben? Bestes Spiel des Jahrzehnts. Kaum Fehler, große Welt. Über 800 Preise hat das Spiel bekommen. Und das zu einem Preis, der fast geschenkt wirkt. Aber was steckt dahinter? Nun. Diese Rezension soll meine Meinung wiedergeben. 1. Geschichte. Die Geschichte ist auch gleich das Tutorial. Alle relevanten Informationen werden in den ersten 20 Minuten gegeben. Erst die letzten Momente geben Informationen über den Weg, den das Spiel geben will. Es wird erzählt, dass Ciri, die ziehtochter von Gerhalt "das Kind des älteren Blutes" ist. Die "Wilde Jagd" ist hinter ihr her. Später wird man von ihrem richtigen Vater beauftragt, Ciri in sein Reich zurückzubringen. 2. Charaktere: Viele Charaktere besitzen eine Persönlichkeit. Hauptcharaktere wie Geralt werden in einem Eintrag näher erläutert. So gilt Geralt als eher kühler Einzelgänger. Yennifer ist eher geheimniskrämerisch, während Rittersporn einfach nur nervig ist. Auch Charaktere wie der "blutige Baron" haben eine Persönlichkeit. Diese wird aber nach und nach enthüllt. Es gibt aber auch Charaktere wie Radovic, die einfach nur unsympathisch sind. Zusammengefasst bleiben fast alle Charaktere in Erinnerung. Auch diejenige, die im Spiel verstarben. 3. Quests: Das Spiel unterscheidet zwischen 4 Quests. Haupt-, Neben-, Hexeraufträge und Schatzsuchen. Hauptquests müssen erledigt werden. Aber was wirklich den Reiz des Spiels ausmacht sind die Nebenquests und die Hexeraufträge. Diese haben manchmal Ähnlichkeiten mit Detektivarbeit. Es gibt einen Tatort und bestimmte Indizien. Diese müssen dann überprüft werden und es wird ein Ergebnis erzielt. Allerdings gibt es in einigen Quests überraschende Wendungen. So hat beispielsweise der Auftraggeber mehr zu sagen, als er beim Gespräch getan hat. Oder er ist selbst in der Sache verwickelt. Bei einigen Quests kann man auch entscheiden, ob der Gegner lebt oder sterben muss. Das gibt es nur in wenige Spiele. 4. Entscheidungen Diese sind extrem wichtig. Je nach der Frage kann eine Quest vertieft oder beendet werden. Ich persönlich entschied nie wie ein Hexer, sondern so, als würde man mir, als Spieler die Frage stellen. Ich entschied fast immer, das Wesen wie Doppler oder Sukubuse überleben dürfen, während ich bei mordlustigen Wesen den Tod wählte. Es war also so, als wäre man nicht nur derjenige, der Geralt einfach nur spielt, sondern so als wäre man selbst Geralt. Es gibt nur wenige Spiele, die ein Spieler näher an ein Spiel bringen konnten. 5. Steuerung. Bei der Steuerung muss ich ein paar kleine Abstriche machen. Sie ist manchmal bisschen nervig. In kämpfen weniger, aber wenn man tauchen will oder einfach mal normal gehen will, läuft es ab und zu nicht so. Reiten finde ich auch eher ein Krampf. Plötze lässt sich, bei vollem Tempo, extrem schwer kontrollieren. 6. Kämpfe und Gegner Geralt führt 2 Schwerter mit sich. Ein Stahl- und ein Silberschwert. Der Unterschied ist eigentlich nur, dass beide Schwerter gegen unterschiedliche Gegner eingesetzt werden. Das Stahlschwert wird gegen Menschen und Tiere verwendet. Das Silberschwert gegen Wesen aus dem Bereich der Fabelwesen. Weiterhin wird das Schwert gegen Geister oder Ghule verwendet. Die Kämpfe selbst sind strategisch ausgelegt. Bei einigen Gegner hilft einfaches Schlagen, bei anderen Magie und andere wiederum haben Schwächen wie Öle oder Bomben. 7. Musik. Die Musik und Hintergrundgeräusche sind sehr an der Wildnis angelegt. So kann man das Holz hören oder Blätter, wenn man durch sie durchgeht. Die Musik selbst ist auch sehr gut gelungen. Die Kampfmusik ist klasse, aber die Musik außerhalb von Kämpfe ist noch besser. Im Allgemeinen kann man sich nicht darüber aufregen. 8. Grafik: Sie ist schon sehr gut. Ich persönlich bin aber auch nicht einer, der den Daumen hebt oder senkt, nur weil die Grafik gut oder schlecht ist. Ein gutes Spiel lässt sich nie über die Grafik definieren. Aber sie gehört dazu. 9. Sonstiges. Das Spiel hat alle DLCs und die Erweiterungspakete in sich. Diese garantieren noch mehr Spielzeit. 10. Fazit Das Spiel gehört, ohne Zweifel, zu den besten Videospiele des Jahrzehnts. Es ist klar, dass ein großes Spiel einige Fehler haben kann. Ich denke, in Anbetracht, wie viel Mühe sich das Studio gab, sind 5 Sterne angebracht. Eine schwächere Steuerung und ein paar Abstürze sind keine Gründe, ein Spiel jetzt auf Zwang, runterzudrücken.
T**I
Im ersten Moment dachte ich naja gut, hier wirst du schon mal 50 Std beschäftigt sein und dann hast du es durch. Wie naiv ich war.... Das "tutorial" in weißgarten dauerte so etwa 6-10 Stunden. Man möchte sich ja schließlich Zeit lassen und wirklich alles erkunden... Am Anfang ist jedoch das Leveln sehr mühsam und wirklich vorwärts geht es erstmal nicht. Dann reißt man über wyzima nach Velen und HALLELUJA... eine riesige Welt, wo man im ersten Moment von Fragezeichen erschlagen wird. Naja, was soll man machen,die Welt will ja nun mal erkundet werden. Also auf die plötze, fertig und los... (witcher schafft es sogar, dass Bugs lustig sind :)) nachdem man sich in Velen, novigrad und oxenfurt ausgetobt hat, geht's ab nach skellige. Und ja, das ist quasi eine eigenständige Welt. Wieder wird man erschlagen von Fragezeichen, wieder viele tolle haupt und nebenquests. Und eine atemberaubende Atmosphäre und tolle Landschaften.... Wer nur die Story spielt, so wie ich nach etwa 35 Stunden, verpasst sehr viele gute und abwechslungsreiche quests. Irgendwann hatte ich das Spiel dann durch... Und was denkt man sich in seinem Jugendlichen Leichtsinn? Richtig, dlcs sind doof, brauch ich nicht. Beim zweiten Durchlauf habe ich dann wirklich versucht ALLES mitzunehmen... Kleiner spoiler: es klappt nicht 😅 nach unzähligen Stunden hatte ich das hauptspiel durch und wieder die Entscheidung dlc ja oder nein.... Diesmal dachte ich naja ein paar Stunden mehr sind ganz cool. Das erste dlc hearts of stone war gut und bietet etwa 30-35 Stunden Spielzeit. Ein paar coole neue quests, spannende Charaktere und eine Ergänzung zur hauptstory. Alles in allem macht es viel Spaß. Dann kam ich zum 2. Dlc... Und was soll man dazu sagen. Angegeben sind etwa 50 spielstunden in blood and wine... Ich habe etwa 150-200 gebraucht um alles zu erkunden, die bombastische Story und die märchenhafte Welt von Toussaint zu genießen. Dieses dlc ist kein dlc... Es geht für mich als eigenes Spiel durch... Hier gibt es nur einen Kritikpunkt... Man muss man sich im Laufe der Story für einen von zwei wegen entscheiden. Leider kann man in einem Durchlauf nicht beide quests spielen.. Das alles macht witcher 3 für mich zum besten Spiel und für ein Spiel was seit 6 (!!!!) Jahren draußen ist, ist die Grafik immer noch sehr gut... Anfangs ist das Menü und vor allem die komplexe skillung und Kombination aus Waffen und rüstung gewöhnungsbedürftig, jedoch wenn man sich etwas damit beschäftigt und seinen kampfstil gefunden hat recht einfach.
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